Was sind Schamanen?
Der Schamanismus zählt zu den ältesten spirituellen Praktiken der Menschheit. Seit jeher dient er als Weg der Heilung, der Erkenntnis und der ganzheitlichen Wissensvermittlung. In allen Epochen und auf allen Kontinenten finden sich schamanische Traditionen – von den Kulturen Süd- und Nordamerikas über Australien bis hin zu den Überlieferungen Afrikas.
Schamanen wirken traditionell als Vermittler zwischen der geistigen und der physischen Ebene. Ihr Wirken basiert auf der Erkenntnis, dass äußere Erscheinungen ihren Ursprung häufig im seelischen oder geistigen Feld haben.
Im Falle einer Erkrankung tritt der Schamane bewusst in Kontakt mit der spirituellen Ebene der betroffenen Person, um die zugrunde liegende Ursache zu erkennen. Ist die Person bereit, kann das fehlende oder abgespaltene Element wieder integriert werden, sodass der natürliche Heilungsprozess in Gang kommt.
Wenn ein Mensch bereit ist, sich auf den Heilungsweg einzulassen, öffnen sich auf spiritueller und energetischer Ebene klare, geführte Zugänge. Sie ermöglichen es, die zugrunde liegenden Ursachen behutsam zu erkennen und Schritt für Schritt zu lösen.
Dieser Prozess schafft Klarheit und unterstützt eine nachhaltige Heilung. Herausforderungen und prägende Erfahrungen können aus einer neuen, erweiterten Perspektive betrachtet werden. Zusammenhänge werden sichtbar, innere Antworten treten hervor und eröffnen neue Wege im Umgang mit dem eigenen Leben.